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Ist Ihr Kind von Bulimie betroffen? Was nun?

Dieser Artikel listet im Folgenden ein paar Empfehlungen für Angehörige von Menschen, die von Bulimie betroffen sind.

  • Psychotherapie bzw. psychologische Beratung für sich und für die erkrankte Person aufzusuchen. Hier kommen Sie zu Informationen über mein Psychotherapieangebot.
  • Negative Gedanken und Schuldideen sind eher kontra-produktiv! Konzentrieren Sie sich lieber auf was jetzt getan werden kann.
  • Versuchen Sie einen normalen Zugang zum Thema Essen innerhalb der Familie zu verschaffen. Das Hauptthema in der Familie sollte nämlich nicht das Essen sein.
  • Mitgefühl statt Mitleid! Betroffenen sollten in erster Linie zur Selbstverantwortung geholfen werden, damit unabhängiges und eigenverantwortliches Verhandeln möglich ist. Überdies ist es wichtig Betroffenen zu helfen, ein gesundes Selbstwertgefühl zu entwickeln und das heißt Stärken anstelle von Nörgeln.
  • Probleme sollten allerdings offen und ehrlich angesprochen werden, aber bestens auf eine konstruktive Art mit dem Angebot von Hilfe und Unterstützung.
  • Weg mit Perfektionismus! Perfektionismus ist eine dunkle und unsichere Gratwanderung, die jedem, der sie vergöttert, die Energie aus den Knochen saugt. Eine Klima von Lockerheit und der Akzeptanz von anderen in der Familie ist sehr förderlich, sowie die Fähigkeit zu verzeihen bzw. die Rahmen zu verschaffen, dass jeder Fehler machen darf.
  • Seien Sie geduldig! Lassen Sie die Sachen kommen, so wie sie kommen und versuchen Sie jeden Tag positiv anzufangen.
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