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Klärung von Zugangs- bzw. Überweisungskontext

Systemische PsychotherapeutInnen und Coaches legen großen wert darauf, zu erkündigen, unter welchen Bedingungen KlientInnen in die Therapie kommen. Die unterschiedlichen Perspektiven, bspw. Überweiser, Klient, sollten hier mit betrachtet werden. PsychotherapeutInnen sollen sich dabei von einer neutralen Haltung nicht weichen (d.h. möglichst nicht bewerten), auch wenn zum Beispiel die Logik des Überweisers bestechend ist. Die Vorbehalte von KlientInnen sind auch ernst zu nehmen.

Beispielfragen:

  • Wie sind KlientInnen zu der Therapieentscheidung gekommen? (inkl. Versteckte Auftraggeber und ihre Sichtweisen)
  • Wie leicht/schwer war diese Entscheidung und wie haben andere mitgewirkt?
  • Ist es wichtig für Sie, dass eine PsychotherapeutIn als Frau/Mann Ihnen gegenüber sitzt und in welcher Form?
  • Mit welchen Erwartungen sind KlientInnen gekommen?

Es kann an dieser Stelle auch hilfreich sein auszuarbeiten, falls der Klient (viel) Therapieerfahrung hat, was für ihn bisher hilfreich und nicht hilfreich war.